Bei euch ist sicher viel passiert, bei mir ebenso. Ich weiss nicht mal, wo ich am Besten anfangen soll. Aber ich werd' einfach mal irgendwie einsteigen, ist ja nicht so, dass ich sonst nach einem Konzept vorgehe. Ich schreibe immer drauf los. Basteln wir das ganze mal mit "Unterteilungen" zurecht, passt das Ganze schlussendlich irgendwie doch.
Geschehnis no.1 : Lieblingsfeinde
Manchmal ist es besser, einen Menschen los zu lassen. Genau das habe ich getan. Ich habe meine Freundschaft zu dem Menschen, der lang genug für mich da war und der wirklich immer hinter mir stand, abgebrochen. Klar, anfangs habe ich gedacht, dass ich einen so grossen Fehler gemacht habe. Ich hatte Angst, dass ich jetzt allein bin, dass ich niemanden mehr habe, der mir zuhört.
Und dann gab es wie eine Erleuchtung. Alle hatten Recht. Ich habe solange meine Augen verschlossen gehalten, wie meine 'beste Freundin' mit mir umgegangen ist; wie ich mit ihr umgegangen bin. Das war falsch.
Ich habe gelernt, dass es Leute auf der Welt gibt, die froh sind, wenn sie dich einfach zum Lächeln bringen können. Und genau das habe ich gebraucht. Ich habe diese Menschen kennen- und schätzen gelernt. Und ich fühle mich freier, ohne diese "Hassfreundschaft" zu einer gewissen Person. Ich kann mich treffen, mit wem ich will, niemand meckert dass er nicht dabei war oder zickt rum. Niemand lästert über mich so offensichtlich, dass es mich schlussendlich schon gar nicht mehr interessiert hat.
Diese Zeit ist vorbei.
Jetzt ist da irgendwie nur noch Hass. Keine Schimmer warum und wie das entstanden ist, aber es tut mir gut diese Seite auch rauszulassen. Wir stecken also mitten im Rosenkrieg. Aber nicht mehr lang, dann ist das Schlussjahr vorbei. Und ich werde sie auf lange Zeit nicht wieder sehen.
Was mich zu Ereignis no.2 bringt...
Geschehnis no.2 : Schluss, Aus und Ende. Finito mit dem Schokoladenleben.
Es geht den Menschen wie den Leuten. Gehoppt wie gesprungen, irgendwann endet alles, egal ob man es liebt, hasst oder es einem egal ist. Viele meiner Freunde, meiner Feinde und Bekannten beklagen sich öffentlich oder privat über die Schule, wie anstrengend es doch ist und wie schwer die Prüfungen sein mögen.
Es geht darum, welcher Lehrer mit wem zusammen ist, wer wann und warum nachsitzen muss, und man fragt sich durch aus auch, ob manche Lehrer früher mal normale Menschen waren.
Aber keiner sagt, wie toll die Schule doch sein könnte und manchmal auch ist. Menschen sind dazu verurteilt, fasst nur das Schlechte zu sehen.
Und doch kommt der Schlussstrich, das Schuljahresende. Alle heulen rum - mich einbezogen - wie schön die Zeit doch war und wie sehr man sich vermissen wird. Tun wir das? Werden wir den Streber aus der Klasse vermissen, mit dem man fünf Tage pro Woche den selben Schulweg hatte?
Die Tussi, die schon ziemlich früh bemerkt hat, dass alles einfacher ist, wenn man weiss wie man andere dafür arbeiten lässt, oder den Klassenclown, der einem an guten Tagen nicht mal auf den Senkel gegangen ist?
Oder ist das Ganze mehr nur eine Floskel, etwas das man sagt, damit man es gesagt hat und nicht als 'undankbar' oder gar 'egoistisch' abgestempelt wird?
Meine Meinung dazu ist irgend ein Mittelding. Klar, es wird verdammt komisch sein, diese ganzen Leute nicht mehr regelmässig zu sehen. Man hat viel Zeit miteinander verbracht, neue Freunde gefunden und bei gewissen Personen ist man nur froh, dass diese gemeinsame Zeit vorbei ist.
Das Leben verändert sich, Neues geschieht und Altes verjährt. So ist nun mal der Lauf der Dinge.
Geschehnis no.3 : Mister XY
Das ist wohl erstmal das letzte Thema für diesen Post. Dieser Junge, denn ich aus meinem Kopf verbannen will, mein Kopf will das wir Freunde sind, dass wir uns gut verstehen und über alles reden können. Sowas wie beste Freunde. Klappt auch gut, eigentlich.
Wenn da nicht das Herz wäre, was irgendwie ganz andere Sachen macht.
Ich hoffe wirklich, dass sich mein Herz mal gegen ihn entscheidet, denn er hat scheinbar beschlossen, mich in der Friendzone zu behalten. Ist wirklich Intelligenter so, aber mein Körper und mein Geist können sich nicht entscheiden.
Warum muss das so kompliziert sein? Warum muss er so süß sein? Und warum - um Gottes Willen! - nehme ich mir jedes Mal wieder vor, nur auf der Freundschaftsschiene zu bleiben, wenn ich weiss, dass ich eh immer wieder neu in ihn verlieben werde?
Hoffentlich findet das bald ein Ende, dieses Hin und Her regt mich auf und strapaziert wirklich. Aber solang ich mir nicht sicher bin, was ich will, kann ich schlecht darüber reden. Shit happens.
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