Montag, April 22

Es gibt immer neue Wege. Man muss nur mutig genug sein sie zu gehen.

Hey meine Lieben, 

ich möchte kurz mit euch über das Ein oder Andere reden, was in den letzten Wochen so in meinem Leben passiert ist. Ich hoffe ihr habt Spass beim lesen und lasst mir eure Meinung in Form eines Kommentars da. 

Also, nun gut. Ich kann euch sagen, dass ich in den letzten Wochen einen guten Freund dazu gewonnen habe. Wir kennen uns schon eine Weile flüchtig, aber so richtig etwas miteinander zutun hatten wir bisher noch nie wirklich. 
Ich kann euch auch leider nicht sagen, wie das Ganze zu Stande gekommen ist. Wahrscheinlich habe ich es nicht einmal bemerkt, bis man mich direkt darauf angesprochen hat. 
Und bevor ich mich versehen konnte, haben wir jeden Tag Kontakt. Wir schreiben, telefonieren und treffen uns. Er ist der erste, dem ich etwas erzählen möchte, wenn etwas passiert. Nicht, weil ich ein dringendes Mitteilungsbedürfnis habe, sondern weil ich mit ihm darüber diskutieren möchte und seine Meinung hören will. Es ist merkwürdig, ich weiss nicht genau, wie ich es beschreiben soll.
Deshalb muss ich in dieser Hinsicht wohl abwarten und Tee trinken.

Weiter geht's: Dafür, dass ich einen guten Freund dazu gewonnen habe, habe ich leider auch meine beste Freundin verloren. Früher haben wir uns so oft gesehen, zusammen gelacht und geweint. Aber ich habe bemerkt, dass wir uns beide verändert haben. Ich habe mich nie von ihrem Ruf in der Stadt davon abhalten lassen, den Kontakt gut zu pflegen und mir Mühe zu geben, eine gute Freundin zu sein.  Und ich kann offen und ehrlich sagen: Wenn es um etwas wirklich Wichtiges ging, war sie immer für mich da. Aber es gibt Dinge, die ich nicht akzeptieren kann und will. In dieser Ansicht bin ich ein wahrer Sturkopf. Im Streit ist meine Meinung die einzig Richtige. Solang denke ich, bis ich mal wirklich Zeit für mich habe und mir darüber klar werde, was genau vor sich gegangen ist. 
So auch dieses mal, nur ohne Streit. Gut, spätestens jetzt wirst du verwirrt sein, falls du das eh nicht nur aus Langeweile liest. 
Wir haben nicht gestritten, zumindest nicht offiziell oder miteinander. Wir verabreden uns mit anderen Leuten und haben eigene Freundeskreise aufgebaut. Ich höre auf meine Freunde, wenn sie mir sagen, dass ich meine Finger von meiner ehemaligen "besten Freundin" lassen soll, und bei ihr sieht es wohl ähnlich aus. 
Bis jetzt haben wir noch nicht darüber geredet wie's weiter gehen soll. Freunde bleiben, ab und zu mal was machen; oder lieber alles in die Brüche gehen lassen und sich auf der Strasse zunicken, falls man ich zufällig wieder sieht. 
Noch habe ich mich nicht entschieden, weil ich Angst habe, einen Menschen aus meinem Leben zu verlieren, der eigentlich schon lange weg ist. 
Ich weiss, dass es nie so sein kann wie früher, dafür sind wir zu verschieden. Es ist, als würde man einem längst abgefahrenen Zug nachrennen.. 

Nun noch zu einem letzten Thema: Zukunft. 
Ich bin im Abschlussjahr meiner Schule. Ich habe die Wahl, eine Ausbildung machen, weiter zur Schule gehen, danach vielleicht sogar studieren? 
Es gibt unheimlich viele Möglichkeiten, und ich bin hoffnungslos verloren im Unwissen über das, was ich will. 
Das einzige was ich weiss, ist, was ich nicht tun will. 
Nun werden die ersten klugen Köpfe unter euch denken "Wenn sie weiss, was sie nicht will, kann es ja nicht schwer sein, herauszufinden, was sie will." 
Im Grunde haben diese Menschen recht. Aber die sechs Wörtchen "Es ist leichter gesagt, als getan." gibt es nicht nur, weil ein Poet vor Jahren mal unglaubliche Langeweile verspürt hat.
Darin steckt ein Funken Wahrheit, dass wissen wir wohl alle. Wenn das aber das einzige Problem wäre, dann wäre ich eigentlich sogar noch ziemlich gelassen. Aber die Zeit rast, in ein paar Wochen ist die Schule zu Ende und alle haben ihre Zukunftspläne jetzt schon in der Hand, die sie mir vor die Füsse knallen. 
Ich sollte mich ranhalten.  


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